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Integration und InklusionIntegration und Inklusion

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Integration und Inklusion

Ansprechpartner

Frau
Babette Kraushaar

Tel: 02631 / 9448 - 27
Email: b.kraushaar(at)kv-nr.drk.de

Pfarrstraße 64
56564 Neuwied

 

Frau
Rebecca Friedrich

Tel: 02631 / 9448 - 25
Email: r.friedrich(at)kv-nr.drk.de

Pfarrstraße 64
56564 Neuwied

Sachbearbeitung

Frau
Silke Drews

Tel: 02631 / 9448 - 26
Email: s.drews(at)kv-nr.drk.de

Pfarrstraße 64
56564 Neuwied

 

 

Unterschiedlichkeit leben, gemeinsam anders

Junge Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Beeinträchtigungen zu unterstützen – das ist eines unserer Ziele des Bereiches Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im DRK-Kreisverband Neuwied e. V..

 

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir unsere sozialen Dienstleistungen um das Angebot einer Koordinierungsstelle für Inklusion und Integrationshilfen erweitert.

In einem inklusiven Schulsystem, wie es derzeit in Deutschland auf Grundlage der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verwirklicht werden soll, hat die Unterstützung durch eine Schulbegleitung für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung eine grundlegende Bedeutung. Wir sehen es als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, allen Kindern und Jugendlichen zu ihrem Recht auf Bildung und damit auf Teilhabe am allgemeinen Leben und Lernen zu verhelfen. Entsprechend müssen adäquate Unterstützungsangebote vorgehalten werden, um ihnen Raum und Möglichkeiten für eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung zu geben.

In diesem Sinne begleiten unsere Integrationshelfer/-innen Kinder und Jugendliche in deren Schulalltag und ermöglichen ihnen die gleichberechtigte Teilhabe, somit dem Recht auf Bildung. 

Dabei werden die Hilfen den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen angepasst. Auf diese Weise können Ressourcen aktiviert und persönliche Kompetenzen ausgeglichen und ausgebaut werden. Unsere Arbeit entbindet jedoch die jeweilige Bildungsinstitution nicht von ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag, sondern ergänzt diesen bedarfsorientiert.

Damit unsere Integrationshelfer/-innen den vielfältigen Anforderungen ihrer Tätigkeit in angemessener Weise nachkommen können, erfolgt durch unsere Koordinierungsstelle eine fachliche und sachliche Begleitung.

 

Unser Angebot:

Begleitung und Unterstützung für beeinträchtigte Kinder und Jugendliche:

  • im Schulalltag
  • im Unterricht
  • in der Gruppe
  • auf dem Schulweg

 

Individuell angepasste Hilfen und Unterstützung über Hilfeplanung oder Teilhabeplanung:

  • bei der Teilhabe an der Klassengemeinschaft
  • bei der Anbahnung und Pflege von sozialen Kontakten
  • im lebenspraktischen Bereich
  • im pflegerischen Bereich
  • zur Stärkung der Sozialkompetenz
  • bei der Kommunikation
  • zur Konflikt- und Stressbewältigung
  • zur emotionalen Unterstützung
  • im Umgang mit Unterrichtsmaterial und Organisation des Arbeitsplatzes
  • bei der Orientierung im Spannungsfeld Raum - Zeit – Struktur
  • zur Lenkung der Aufmerksamkeit
  • bei motorischen Schwierigkeiten
  • zur Abwendung von Gefahrensituationen
  • ... und weitere, im Einzelfall darüber hinausgehende Hilfen

 

Unsere Leistungen:

 Beratung im Rahmen der Integrationshilfe

  • verlässlicher Ansprechpartner in der Trägervielfalt zu sein
  • Koordinierung Anlaufstelle Inklusion/Integrationshilfen
  • persönlicher Ansprechpartner für das Netzwerk sein
  • Aufbau tragfähiger Beziehungen
  • organisatorische Entlastung
  • Unterstützung bei der Beantragung
  • Gesprächsbegleitung bei zuständigen Stellen
  • Krisenintervention
  • Netzwerkarbeit

 

Personalgewinnung und Personalführung

  • fachliche Anleitung, pädagogische Begleitung des Personals
  • regelmäßige Mitarbeitergespräche
  • kontinuierliche Fallbesprechungen
  • Supervision
  • Fortbildungsangebote
  • Organisation und Einsatzplanung

 

kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualitätsstandards, Evaluation

 

Über die Voraussetzungen der Inanspruchnahme entscheidet der zuständige Kostenträger. Bei jungen Menschen mit seelischer Beeinträchtigung liegt die Zuständigkeit bei der Jugendhilfe bzw. dem Jugendamt (§ 35a Abs. 1 SGB VIII). Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen und/oder geistigen Behinderung, die den Hilfebedarf benötigen, wenden sich an das zuständige Sozialamt (§ 53 SGB XII i.V.m. § 2 Abs. 1 SGB IX). Die Leistungen werden bei den o.g. Ämtern beantragt. Den Antrag stellen die gesetzlichen Vertreter, meist die Eltern.