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Vier Ehrenamtler erhalten den begehrten Orden

07.03.2016 15:52 -

Auszeichnung Neunter Tag der Vereine und des Ehrenamtes würdigt persönliches Engagement

Von unserer Mitarbeiterin Simone Schwamborn

 

Bad Hönningen. Sie trainieren, organisieren oder helfen ihren Mitbürgern: Mehr als 1000 Bad Hönninger sind in 56 Ortsvereinen aktiv. Vier von ihnen wurden nun mit dem Stadtorden ausgezeichnet. Den perfekten Rahmen dazu bildete der ...

... neunte Tag der Vereine und des Ehrenamtes, zu dem viele ehrenamtlich Tätige am vergangenen Samstag in das Gemeindezentrum St. Peter und Paul in Bad Hönningen eingeladen waren.

Die vier Ausgezeichneten stünden symbolisch für all diejenigen in Bad Hönningen, die ihre Freizeit ohne Wenn und Aber für eine gute Sache einsetzten. „Sie ist in der Flüchtlingshilfe, im Deutsch-Französischen Freundeskreis, bei der CDU, im Ökumenischen Arbeitskreis und im Presbyterium aktiv. Sie engagiert sich in der evangelischen Frauenhilfe, bei der Konfirmandenbetreuung, beim evangelischen Singkreis, Linzer Tafel und beim karnevalistischen Stadtempfang. Vielen Dank für dein Engagement, liebe Eva Hofmann“, bat Stadtbürgermeister Guido Job die zukünftige Stadtordensträgerin unter großem Applaus auf die Bühne. Den von Uwe Scheid vor neun Jahren gestalteten Stadtorden und eine Reversnadel erhielt auch Rosemarie Schuster, Sozialdienstleiterin und „gute Seele“ des DRK-Ortsvereins. Von 1987 bis 1993 war sie Vorsitzende des Damenkomitees Mokkakännchen, sie engagiert sich in der Flüchtlingshilfe und im Deutsch-Französischen Freundeskreis. „Rosemarie Schuster steht mit beiden Beinen voll im richtigen Leben“, würdigte Job ihr Engagement.

Die Überraschung war auch für Thomas Gollos groß. Der Bad Hönninger leistete viele Jahre Vorstandsarbeit beim Tischtennis-Club Grün-Weiß. Der Schützenkönig von 2007 war fünf Jahre Vorsitzender des Junggesellenvereins. Seit neun Jahren ist er Mitglied der KG Bad Hönningen und begleitete Prinz Karsten I. als Adjutant. Für die SPD-Fraktion sitzt er im Stadtrat.

Neuer Stadtordensträger ist auch Josef Frömbgen, Gründungs- und Vorstandsmitglied des Heimatvereins. Von der Renovierung des Hohen Hauses über die Sammelleidenschaft zugunsten des darin eingerichteten Museums bis hin zur Betreuung von Veranstaltungen hat er sich dem Heimatverein verschrieben. Zudem ist Frömbgen seit 21 Jahren im Solvay-Werkchor. 2014 wurde er Ehrenmitglied des Fanfaren-Corps Grün-Weiß.

Vor der Verleihung des Stadtordens hatte sich Job bei allen Aktiven, „die das Leben für die Gesellschaft lebenswerter machen“, bedankt. Auch René Breitenbach, Vorsitzender des Junggesellen-Vereins, fand lobende Worte: „Das Bad Hönninger Vereinsleben kann nur dann existieren und weiter wachsen, wenn zahlreiche Menschen in ihrem Umfeld Verantwortung für sich selbst und vor allem auch für andere Menschen übernehmen.“ Jeder, der sich fürs Gemeinwohl engagiere, bringe die Gesellschaft voran.

Der Junggesellenverein und die Stadt richteten den Tag der Vereine und des Ehrenamtes aus. Angehörige der KG Bad Hönningen unterstützten die Junggesellen bei der Bewirtung der Gäste. Die Gastgeber hatten Landrat Rainer Kaul als Gastredner eingeladen, der die Veranstaltung großartig fand, „um hier symbolisch einige engagierte Bürger sichtbar zu ehren“. Bis zur Verleihung blieben die Namen der Geehrten geheim. Irina Krimer (Piano) und Ruth Zimmermann (Gesang) sowie die Schlossberg Musikanten gestalteten den musikalischen Rahmen.

RZ Kreis Neuwied vom Montag, 7. März 2016, Seite 27

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