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DRK-Ortsverein hat Immobilie gekauft

30.01.2013 11:26 -

M Waldbreitbach. Der Waldbreitbacher Ortseingang gleich hinter der Kreuzkapelle wird aufgewertet. Auf dem Areal der ehemaligen Tankstelle, einer leer stehenden Immobilie, zieht dank des DRK-Ortsvereins Waldbreitbach wieder Leben ein. Der Verein hat Gelände samt Gebäude ...

DRK-Ortsverein hat Immobilie gekauft

Domizil Schulte spricht als Vorsitzende von zukunftsweisender Investition

Von unserem Redakteur

Ralf Grün

 

M Waldbreitbach. Der Waldbreitbacher Ortseingang gleich hinter der Kreuzkapelle wird aufgewertet. Auf dem Areal der ehemaligen Tankstelle, einer leer stehenden Immobilie, zieht dank des DRK-Ortsvereins Waldbreitbach wieder Leben ein. Der Verein hat Gelände samt Gebäude von einem privaten Eigentümer gekauft. Die Tinte unter dem Kaufvertrag ist bereits getrocknet. Die Pläne für bauliche Veränderungen und die künftige Nutzung sind fertig.   Seit nahezu 25 Jahren suchte der Verein nach einem Domizil. Doch bislang mangelte es an geeigneten Räumlichkeiten. So stehen derzeit zwar Fahrzeuge des Vereins in der Garage der ehemaligen Rettungswache im alten Amtsgebäude, doch das wird jetzt komplett abgerissen (die RZ berichtete). Und bei inzwischen drei Fahrzeugen und einem Anhänger ist der Raumbedarf weiter gewachsen. Die Mitglieder treffen sich bislang noch in einem Raum im Feuerwehrgerätehaus. „Doch mit diesen beengten Verhältnissen ist es auch schwer, Nachwuchs zu gewinnen. An der Neuwieder Straße können wir uns besser präsentieren. So gesehen ist unsere Investition zukunftsweisend“, erklärt die Vorsitzende Roswitha Schulte.   Wie Bereitschaftsleiter Michael Schmitz ergänzt, gab es auch das Gedankenspiel, sich an die neue Rettungswache in Hausen mit „anzudocken“. Doch schnell stellte sich heraus, dass der Platz dafür nicht ausreicht.   Jetzt an exponierter Stelle in Waldbreitbach fündig geworden zu sein, bezeichnet Roswitha Schulte demzufolge als „absoluten Glücksfall“. Dank richtet sie zudem an Klaus Dalpke. Der DRK-Kreisvorsitzende habe den Ortsverein bis hin zum Vertragsabschluss mit dem ehemaligen Eigentümer der Immobilie unterstützt.   Nun ist es nicht selbstverständlich, dass ein Verein über Mittel verfügt, um eine Immobilie zu kaufen. Schulte, die deutlich macht, dass der ehrenamtlich arbeitende DRK-Ortsverein und die professionelle DRK-Rettungswache in Hausen organisatorisch und finanziell zwei verschiedene Paar Schuhe sind, erklärt: „Wir haben vor einigen Jahren eine Erbschaft gemacht. Von diesen Mitteln haben wir unter anderem Fahrzeuge angeschafft. Und jetzt hat uns dieses Geld noch das neue Zuhause ermöglicht.“   Dabei verschweigt sie nicht, dass das Finanzamt bereits in Sachen Gemeinnützigkeit angeraten hatte, die Domizilsuche zu forcieren. Zuschüsse etwa aus dem Topf für Katastrophenschutz erhält der Verein nicht. Förderer und Vereinsmitglieder finanzieren ihn. Deshalb steht laut Schulte für die nächsten Jahre ein „strikter Sparkurs“ auf dem Programm.   Die weiteren Pläne des Vereins für die Immobile sehen wie folgt aus: Zunächst wollen die Mitglieder das Areal „optisch in Form in bringen“. In die vordere Front des Gebäudes, das zwischendurch als Praxis und Gastronomiebetrieb genutzt worden war, sollen zwei große Rolltore eingebaut werden. So dient der vordere Teil als Unterstellmöglichkeit für die Fahrzeuge. Darüber hinaus stehen Schulungsräume und ein Aufenthaltsraum zur Verfügung.   Für das Herrichten wird laut Vereinsführung viel Eigenleistung nötig sein, da alles selbst zu finanzieren ist. „Ich hoffe, dass sich auch ortsansässige Gewerbebetriebe mit einbringen“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Klaus Flesch. Bis spätestens Herbst will der Verein sein neues Zuhause beziehen – auch wenn dann noch nicht alles fertig sein sollte. Die Kräfte des DRK-Ortsvereins sind allesamt auf dieses Vorhaben gebündelt. Da bleibt für eine Feier zum 75-jährigen Bestehen wohl keine Zeit, erklärt Schulte. Laut Schmitz wird gegebenenfalls „nachgefeiert“.  

Z Die Blutspendetermine organisierte der DRK-Ortsverein unverändert in der Realschule plus. Dort stehen idealerweise Küche, Ruheraum und Blutabnahmeraum zur Verfügung.   RZ Linz, Neuwied vom Mittwoch, 9. Januar 2013, Seite 22

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