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DRK bietet Kurse an

04.06.2013 20:37 -

Der DRK-Kreisverband Neuwied bietet regelmäßig Erste-Hilfe-Kurse an. Die Kurse gehen über zwei Tage und kosten 36 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich. Neben dem Roten Kreuz offeriert ...

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beispielsweise auch der Malteser-Hilfsdienst Neuwied Erste-Hilfe-Kurse. Auf der Internetseite www.malteser-neuwied.de kann man sich über die einzelnen Angebote informieren. Weitere Infos zum DRK gibt es online unter www.kv-nr.drk.de

 

Erste-Hilfe-App der Uni

„Defi Now!“ heißt eine Applikation (App) für Smartphones, die Informatiker der Universität Koblenz entwickelt haben. Schritt für Schritt führt das Programm Ersthelfer bei einem plötzlichen Herzstillstand durch die lebensrettenden Maßnahmen. Außerdem zeigt die App alle Standorte an, an denen sich ein öffentlich zugänglicher Defibrillator befindet. Die App bietet dazu neben einer genauen Standort- und Wegskizze zur Orientierung auch Bilder von der direkten Umgebung des Geräts. Im Ausland zeigt die App die jeweilige Notrufnummer und das länderspezifische Hinweisschild, um das Finden des Defibrillators zu erleichtern und die Hilfeleistung zu beschleunigen. Weitere Infos zu „Defi Now!“ und die Möglichkeit, die kostenlose App herunterzuladen, gibt es im Internet unter der Adresse www.definow.org

 

Auf Martinshorn achten

Wenn Rettungsärzte und Rettungsassistenten des DRK zu einem Notfall eilen, geht es meistens um Sekunden, die über Leben und Tod entscheiden können. Trotz Martinshorn und Blaulicht müssen sich die Rettungswagen aber immer wieder regelrecht durch den Verkehr quälen. „Es ist unglaublich, was wir da schon alles erlebt haben. Da fahren Leute vor uns und telefonieren seelenruhig mit dem Handy am Ohr“, sagt Lehr-Rettungsassistent Richard Gimbel. Besonders solche verbotenen Telefonate während der Fahrt führen dazu, dass Autofahrer Rettungsfahrzeuge überhören. Hinzu kommt laute Musik. Oder: Autofahrer, die mit Kopfhörer und MP3-Player unterwegs sind. agh

 

Polizei ist ausgebildet

Polizeianwärter müssen zu Beginn des Studiums einen erweiterten Erste-Hilfe-Kurs nachweisen. „Dieser erfährt dann in der Ausbildung eine Auffrischung“, wie Claudia Müller, Pressesprecherin im Polizeipräsidium Koblenz, erklärt. Für Polizisten im Dienst gibt es dann eine Soll-Bestimmung: Alle drei Jahre sollen sie einen Erste-Hilfe-Kurs belegen. Darüber hinaus gibt es im Präsidium auch „behördliche Ersthelfer“. „Das sind Kollegen, die sich freiwillig als Ersthelfer gemeldet und sich in Erste Hilfe haben aus- und fortbilden lassen“, erklärt Claudia Müller weiter. Diese Ersthelfer nehmen dann alle zwei Jahre an einer Fortbildung teil.

RZ Linz, Neuwied vom Dienstag, 4. Juni 2013, Seite 26

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